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Brandschutzdienst auf den Hubschrauberlandeflächen

Brandschutzdienst in Bozen

Brandschutzdienst in Bozen
Im Sommer 2006 beauftragte der Sanitätsbetrieb das Weiße Kreuz , auf den Hubschrauber-Landeflächen von Bozen und Bruneck den Brandschutzdienst zu versehen. Dieser Dienst wird vom nationalen Gesetz vorgeschrieben, wenn auf einer Landefläche eine bestimmte Anzahl von Hubschrauberbewegungen erreicht wird.

Für die beiden Landeplätze wurden 38 Mitarbeiter in einem speziellen Feuerwehrkurs auf ihre Aufgabe vorbereitet. 25 sind bereits WK-Mitarbeiter, die jetzt mehrere Schichten im Monat als „Feuerwehrmänner“ tätig sind. Zudem wurden 13 externe Mitarbeiter angestellt, die der Dienstleitung auf Abruf zur Verfügung stehen. Dieser Dienst wird ausschließlich von angestellten Mitarbeitern versehen.
Der Brandschutzdienst muss alle Dienstzeiten des Hubschraubers versehen: also täglich jeweils eine halbe Stunde vor Sonnenaufgang und bis eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang.
Im Dienst sind ständig zwei Mitarbeiter. Diese sind mit Funkgerät und Piepser ausgestattet und werden von der Landesnotrufzentrale vor jedem Start bzw. vor jeder Landung verständigt. Die Mitarbeiter beobachten jede Flugbewegung und sind für einen Notfall mit großen Schaumlöschern und Hydranten ausgestattet.
Zweck dieses Dienstes ist die Sicherheit am Landeplatz. Es kann jederzeit passieren, dass ein Hubschrauber in der Start- bzw. Landephase ein Problem hat und die Feuerwehr eingesetzt werden muss. Die Feuerwehrmänner vor Ort können dabei wichtige Vorarbeit leisten, bis die Berufsfeuerwehr eintrifft.
Zudem tragen die Brandschutzmitarbeiter Sorge, dass sich während der Start- und Landephase des Hubschraubers keine Unbefugten der Landefläche nähern.
Regelmäßige, unangekündigte Kontrollen von Seiten des Betreibers, aber auch von Seiten der zuständigen staatlichen Behörde ENAC garantieren dem Flugpersonal einen reibungslosen Feuerwehrdienst am Landeplatz.
Da zwischen September und März die Tage nicht sehr lang sind, wird der Dienst von jeweils einer Mannschaft gedeckt. In den restlichen Monaten wird der Tag auf zwei Schichten aufgeteilt. In Bruneck und Bozen sind daher rund 18.000 Mitarbeiterstunden im Jahr für den Brandschutzdienst vorgesehen.
 
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