Der freiwillige Zivildienst spricht vor allem Jugendliche im Alter zwischen 18 und 28 Jahren an, die nach einer Schulausbildung ihren beruflichen Werdegang noch nicht endgültig entschieden haben bzw. solche, die im sozialen/medizinischen Bereich beruflich tätig werden möchten. Sie machen so erste Erfahrungen im Umgang mit Patienten, mit den verschiedenen Sanitätsstrukturen und können sich mit Gleichgesinnten austauschen. Und sie erfahren, wie eine moderne Non-Profit-Organisation wie das Weiße Kreuz organisiert ist und funktioniert.
Dienstdauer: 12 Monate
Ausbildung
Die Zivildiener/innen machen eine sehr interessante Ausbildung im Bereich der Ersten Hilfe. Konkret handelt es sich um die A und die B Ausbildung, welche auch durch einen Beschluss der Landesregierung anerkannt ist. Diese Ausbildung wird auch im Rahmen der Arbeitssicherheitsbestimmungen für Betriebe anerkannt.
Aufgabengebiet
Die Zivildiener/innen arbeiten vorwiegend im Krankentransport mit. Dabei begleiten, betreuen und unterstützen sie die Patienten während des Transportes und knüpfen dadurch auch viele neue Kontakte mit anderen Helfer/innen und Patienten. Sie arbeiten in einem jungen Team mit, wo sie voneinander lernen können. Die Interessierten können wählen in welcher der dreißig Sektionen des Weißen Kreuzes sie den Dienst ausüben möchten. Die freiwilligen Zivildiener helfen so die gewohnte Qualität der Krankentransporte allerorts aufrecht zu erhalten. Als Anerkennung bekommen sie unter anderem viel Herzlichkeit und Dankbarkeit zurück.
Vergütung, Verpflegung und Unterkunft
Für den Freiwilligen Zivildienst ist eine Vergütung von 433,80 Euro monatlich vorgesehen. All jene, welche die Zweisprachigkeitsprüfung vor Dienstbeginn vorweisen können, erhalten auch die Zulage. Verpflegung und bei Bedarf auch Übernachtung stellt der Verein zur Verfügung. Zudem sind alle Zivildiener/innen Haftpflicht-, Unfall- und pensionsversichert.