Die Landesregierung hatte alle Freiwilligen und die Organisationsverantwortlichen am Samstag, 28. November in die Messe Bozen geladen.

Bischof Karl Golser feierte eine Messe, die Landespolitiker dankten feierlich. LH Durnwalder betonte: "Wir Südtiroler sind stolz, dass sich so viele Menschen melden, ihre Freizeit opfern und ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen, wenn Not am Mann ist". Dies sei ein deutliches Zeichen dafür, dass auch heute nicht nur materielle, sondern auch die menschliche Werte der Solidarität zählten. Und Landesrat Mussner berichtete: „Im nahen Ocre, zwölf Kilometer von L'Aquila entfernt, errichteten die Südtiroler 20 Fertighäuser, in denen 72 Bürger Platz finden.“
Bereits wenige Tage nach dem Erdbeben hat Südtirol das Camp in Sant'Elia übernommen, über welches wir auch hier auf dieser Internetseite dauernd berichtet haben. Im Camp waren seit dem Erdbeben vom 6. April 2009 hauptsächlich freiwillige Mitarbeiter/-innen des Weißen und Roten Kreuzes, der Bergrettungsdienste in AVS und CAI, Notfallpsychologen und -seelsorger, die Funknotrufgruppe, Mitarbeiter der Landesabteilungen Forstwirtschaft, Wasserschutzbauten, Hochbau, Tiefbau, des Straßendienstes, der Feuerwehren und Ärztinnen von Medicus Comicus im Einsatz.
Insgesamt wurden 1.300 Personentage und 15.600 Arbeitsstunden geleistet.
Am Ende des Festes entstand ein Gruppenbild der Weiß-Kreuz-Teilnehmer/innen, das allen Mitarbeiter/-innen zur Verfügung gestellt wurde.-pp-