Ein hier ausgedienter Wagen des Weißen Kreuzes wird ab April 2010 für Brandschutz und Rettungsdienst im kroatischen Baska eingesetzt.
„Zu den Rettungseinsätzen fuhr die Feuerwehr von Baska auf der Insel Krk mit einem 20 Jahre alten Ambulanzwagen: ohne Klimaanlage und Ausrüstung“, beschreibt Arthur Punter, Dienstleiter der Sektion Mühlbach des Weißen Kreuzes, nach seinem Urlaub auf der kroatischen Insel Krk. Nach einem Rettungseinsatz wurden Verletzten damit in ein Arztambulatorium gefahren, von wo sie in das 70 Kilometer entfernte Krankenhaus nach Rijeka transportiert wurden.
Nur 800 Einwohner zählt der Ort Baska in Kroatien. Aber im Sommer sind rund 25.000 Touristen dort. Für deren Sicherheit ist die örtliche Feuerwehr verantwortlich, die Rettungsdienst und Brandschutz versieht.
Nach seiner Rückkehr aus Baska suchte Punter beim Weißen Kreuz um einen Rettungswagen an, denn ab einer bestimmten gefahrenen Kilometeranzahl und nach einem gewissen Alter werden die WK-Fahrzeuge ausgemustert, der Zustand der Mittel ist aber noch gut.
Der Bürgermeister von Baska, Toni Juranic, kam im März nach Brixen, um den Krankenwagen in Empfang zu nehmen. Da die Ärztin in Baska über wenige Mittel verfügt, wurde auch die Ausrüstung der Ambulanz mitgeliefert: ein EKG, einen Notarzt- und Kindernotfallkoffer, ein tragbares Beatmungsgerät, einen Rettungsrucksack und eine Schaufeltrage.
Juranic dankte bei der Übergabe für die hilfreiche Unterstützung. Präsident Georg Rammlmair, Vizepräsidentin Barbara Siri und Igmar Obergolser, der Sektionsleiter von Mühlbach, wünschten damit viel Freude.